40k Output Input Formeln

Wie funktionieren die 40k Output Input Formeln von Stoney Place?

Um den Output einer Einheit messen zu können verwendet ich drei verschiedene Ziele:

  • Ein normaler Marine mit 3+ Hose, Widerstand 4 und einem Leben
  • Ein Razorback mit ebenfalls 3+ Hose, Widerstand 7 und 10 Leben
  • Ein Horror mit 4+ Retter, Widerstand 3, einem Leben und -1 auf den Trefferwurf

Jetzt berechne ich die durchschnittlichen Lebenspunktverlusste, wenn unsere zu messende Einheit auf diese 3 Ziele schießt und/oder im Nahkampf zuschlägt. Ob hier Nahkampf und/oder Fernkampf verwendet wird, mache ich dann von meinem persönlichen Gefühl abhängig, wie diese Einheit gerne eingesetzt wird: Shining Spears werden normalerweise gerne sowohl Nahkampf als auch Fernkampf nutzen, bei Artillerie beziehe ich nur Fernkampf ein. Bei „nur“ Nahkämpfern sollte man darauf achten, auch den Schaden von Pistolen mit einzubeziehen. Ebenso kann man den Schaden von Schmetterschlag mit einberechnen, indem man die Zauberchance auf einen Trefferwurf umrechnet. Abschließend teile ich die Punktekosten der schießenden Einheit durch die erwarten Lebenspunktverlusste. Damit bekommt man die Punkte, die man von dieser Einheit einsetzen muss, um einen Lebenspunktverlusst auf einem der Ziele zu verursachen. Je niedriger desto besser.

Anhand des Wertetripels kann man ganz gut sehen, wie effektiv die betrachtete Einheit ist. Um die Effizienz einschätzen zu können, muss man dann folgendes bedenken: Ein Marine ohne Sonderwaffe kostet 13 Punkte, ein Lebenspunkt auf einem Stuka-Razorback etwa 10, ein Horror im Schnitt 2,3. Wenn man jetzt zum Beispiel 40 /40 /40 als Triple errechnet hat, also jeweils 40 Punkte einsetzen muss um einen Lebenspunktverlusst zu verursachen, dann heißt dass, das man 3 Runden auf Marines, 4 Runden auf Razorbacks oder 17 Runden auf Horror schießen muss, um seine Punkte wieder reinzuholen. Man kann sich auch grob an folgender Tabelle orientieren:

Output Effizenz

 

Hier kann man das Google Sheet anschauen, mit dem ich meine Berechnungen durchführe. Weiße Kästchen sind editierbar, die bunten liefern das Ergebnis, die grauen dienen zur Visualisierung von Zwischenergebnissen. Beim Treffer-, Verwundungs- und Rüstungswurf muss jeweils die Anzahl an positiven Ergebnissen auf einem W6 eingetragen werden (Brüche sind erlaubt und sinnvoll um Rerolls abzubilden): Trifft man zum Beispiel auf die 3+ hat 4 positive Ergebnisse, mit Reroll wären es 5,33. Schießt man mit DS-1 auf eine 3+ Rüstung, hat man 3 positive Ergebnisse. Mit File->Make a copy kann sich jeder eine Kopie dieses Sheets anlegen und drin herumspielen. Die Vorlage ist nicht editierbar, da diese eine Vorlage ja von allen, die den Link klicken gemeinsam genutzt würde. 

Beim Input drehe ich den Spieß um und schaue, wieviele Runden ein Marine mit Bolter (kurze Reichweite) und ein Marine mit Melter (lange Reichweite) auf das Zielmodell schießen müssen, um ihre Punkte wieder reinzuholen. Dazu reche ich aus, wieviele Lebenspunktverlusste der jeweilige Marine im Schnitt pro Schussphase schafft und wieviele Punkte das umgerechnet sind. Dann teile ich die Punktekosten des Marines durch die „zerstörten Punkte“. Das ergibt die Anzahl Runden, die der Marine benötigen würde um seine Punkte wieder reinzuholen. Ein Wert von unter 2,5 (entspricht einem „halben“ Spiel) ist hier jeweils eher schlecht, ein Wert darüber eher gut.

 

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